Veranstaltungen Verbundprojekt Meer davon Wissenschaftsjahr 16*17 WTT e.V. Sachsen

Beginnt das Meer am Tellerrand? Überfischung und Alternativen zur Fischzucht | Sachsen

Im Vorfeld dieser Veranstaltung führte der WTT e.V. Sachsen eine Umfrage bei lokalen Aktionen und online zum Wissenschaftsjahrthema „Meere und Ozeane“ durch.

Die Teilnehmenden wählten dabei die Themen und das Veranstaltungsformat aus, welche sie am meisten interessierten.

Die Septemberveranstaltung widmete sich einem weiteren der sechs Hauptthemen des Wissenschaftsjahres 2016*2017. Dieses Thema hatte die zweitmeisten Stimmen erhalten: „Nahrungsquelle und Schatzkammer – wie wichtig das Leben in den Meeren für unser Leben ist“.

Für diese Veranstaltung entschied sich der Verein für das Vortragsformat und eine lokale IT-gestützte Praxisführung.

Als Fachreferent_innen waren Linda Kolata von Greenpeace Dresden und der Biologe Ulrich Hirschmüller vom Science Shop Nürnberg eingeladen. Frau Kolata war in Freital zu Gast und Herr Hirschmüller wurde online aus Nürnberg zugeschaltet.

Die Veranstaltung fand zeitgleich im Umweltzentrum Freital e.V. und online auf der wissnet-Online-Konferenzplattform unter https://dialog.wissnet.de/veranstaltungen/ statt.

Greenpeace und natürlich auch Greenpeace Dresden widmen sich nach wie vor dem Thema Meere unter dem Motto „Ozeane im Stress“. Neben vielen anderen Aspekten spielt dabei die Kritik an der Fischerei und Fischzucht eine entscheidende Rolle.

Die Organisation richtet sich mit Informationsmaterialien wie dem „Fischratgeber“ direkt an die Konsument_innen und klärt über die Überfischung vieler Arten auf.

Frau Kolata erläuterte in ihrem Vortrag sehr eingängig die globale Situation der Fischerei, der Meere und Ozeane. Dabei stellte sie immer wieder den Bezug zu Deutschland her, sowohl zur hiesigen Fischerei als auch zu den Auswirkungen des Konsums von Fisch aus anderen Regionen der Welt.

Ulrich Hirschmüller führte die Teilnehmenden live in Nürnberg durch seine Aquaponik-Versuchsanlage und zeigte mit diesem Modell einen neuen Weg fernab der konventionellen Fischerei und Aquakulturen auf.

Die elf Teilnehmenden vor Ort und online im Chat stellten Fragen an beide Referent_innen und diskutierten kritisch vor allem die Haltungsbedingungen der Fische.

Alle waren sich einig, dass die Ausbeutung der Meere und Ozeane so nicht weitergehen darf. Deswegen sei sehr wichtig, artenschutzgerechte Alternativen entwickeln.

Sie wollen mehr wissen? Dann können Sie sich gerne an das WTT e.V.–Team wenden und die Dokumentation bestellen:

E-Mail: wtt@wissnet.de
Telefon: 0351 6521271

Mehr zum Verein http://www.wissnet.de/wtt/

Hier können Sie das Plakat zur Veranstaltung herunterladen